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Gebäudeenergieberatung

Welche energetische Sanierungsmaßnahme ist sinnvoll und wann amortisiert sich unser Aufwand?

Die Antwort ist weder einfach noch schnell zu finden.

Nur ein fundierter und qualifizierter Energieberatungsbericht, auf Grundlage der Ermittlung des bauphysikalischen Bestands der wärmeübertragenden Gebäudehülle und die energetische Beurteilung der vorhandenen Anlagentechnik gibt Ihnen Sicherheit, welche Sanierungsmaßnahme Ihnen was für Einsparpotenzial bietet.

Da ein sparsamer Energieverbrauch auch im staatlichen Interesse liegt, wird die Energieberatung "Vor Ort" vom BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) mit folgenden Zuschüssen gefördert:

Anzahl der Wohnungen

Beratungskosten

Höhe des Beratungskostenzuschuss

Ein- Zweifamilienhaus

ab 650 EUR

bis 300 EUR maximal 50% der Auftragssumme

ab 3 Wohneinheiten

ab 800 EUR

bis 360 EUR maximal 50% der Auftragssumme

Ihr Eigenanteil an den Beratungskosten errechnet sich aus der Differenz zwischen den Beratungskosten und dem Zuschuss, zuzüglich der gesetzlichen MwSt. auf die gesamten Beratungskosten.

Bonusförderung:

Im Rahmen vorstehender "Vor- Ort-Beratung" wird zusätzlch die Integration von thermografischen Untersuchungen mit 25,- Euro pro Thermogramm, bis höchstens 100,- Euro, sowie eine BlowerDoor-Messung mit 100,- Euro gefördert. Eine Kumulierung von Thermografie und BlowerDoor- Messung ist nicht möglich.

Auf Grundlage des ermittelten Nachweises des Energieeinsparpotenzials Ihrer geplanten Sanierungsmaßnahmen, haben Sie die Möglichkeit, Fördermittel im Rahmen der von der KfW-Förderbank angebotenen Förderprogramme in Anspruch zu nehmen.

Förderprogramme der KfW-Förderbank sind zur Zeit:

So können Sie z.B. im Rahmen des KfW-Programm "Energieeffizient Sanieren", einen Tilgungszuschuss bis zu 20% der förderfähigen Kosten (bis maximal 15.000,00 € pro Wohneinheit) in Anspruch nehmen, wenn Ihr Altbau nach der energetischen Sanierung das Neubau-Niveau gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 um 15% unterschreitet.

Das ist vom Staat geschenktes Geld und auf Grundlage einer qualifizierten Gebäudeenergieberatung durchaus zu erreichen.

Um zinsgünstige Kredite mit Tilgungszuschüssen von bis zu 12,5% oder Sanierungskostenzuschüsse von 17,5% in Anspruch nehmen zu können, ist ein Energieeinsparnachweis durch einen Sachverständige erforderlich.

Überzeugen Sie sich!

Wir unterstützen Sie auf dem gesamten Weg zur zukunftssicheren und energetisch hochwertigen Sanierung Ihres Gebäudebestandes, oder beim Neubau Ihrer Immobilie.

DENA Aussteller- Nr.: . 151144
BAFA Beraternummer: 114619


Die folgende Grafik zeigt den Jahresprimärenergiebedarf in kWh/m²a verschiedener Gebäudeklassen aus energetischer Sicht:

Energielabel

Erläuterungen zu Kennwerten und Begriffen aus der Energieberatung gemäß EnEV:

Jahresprimärenergiebedarf:

Der "Jahresprimärenergiebedarf" beziffert, wie viel Energie im Verlauf eines durchschnittlichen Jahres für Heizen, Lüften und Warmwasserbereitung benötigt wird. Es ist die Energiemenge, die zur Deckung des Endenergiebedarfes unter Berücksichtigung der zusätzlichen Energiemenge, die durch die vorgelagerte Prozesskette außerhalb der Systemgrenze "Gebäude" bei der Gewinnung, Umwandlung und Verteilung der jeweils eingesetzten Brennstoffe entstehen.

Der Jahresprimärenergiebedarf eines Gebäudes ist eine rechnerische Größe, die alle Energieeinflussfaktoren enthält:

Jahresprimärenergiebedarf
Qp = [(Qh + Qtw) * fp + (SQHE) * fHE]

Jahresprimärenergiebedarf
Qp = Jahresheiz- und Trinkwasserwärmebedarf mal ihrem Primärenergiefaktor zzgl. der Summe aller Hilfsenergien.

Endenergiebedarf
Endenergiemenge, die den Anlagen für Heizung, Lüftung, Warmwasserbereitung und Kühlung zur Verfügung gestellt werden muss, um die normierte Rauminnentemperatur und die Erwärmung des Warmwassers über das ganze Jahr sicherzustellen. Diese Energiemenge bezieht die für den Betrieb der Anlagentechnik (Pumpen, Regelung, usw.) benötigte Hilfsenergie ein. Die Endenergie wird an der “Schnittstelle“ Gebäudehülle übergeben und stellt somit die Energiemenge dar, die dem Verbraucher (im allgemeinen der Eigentümer) geliefert und mit ihm abgerechnet wird. Der Endenergiebedarf ist deshalb eine für den Verbraucher besonders wichtige Angabe. Er muss vor diesem Hintergrund im Energiebedarfsausweis getrennt nach verwendeten Energieträgern angegeben werden; bei Wohngebäuden kann er neben der auf die Gebäudenutzfläche bezogenen Angabe  und dem absoluten Wert (Gesamtbedarf für das Gebäude ) auch auf die Wohnfläche bezogen angegeben werden (freiwillige Angabe). Der auf die Wohnfläche bezogene Bedarfswert ist in der Regel höher als der entsprechende, auf die  Gebäudenutzfläche bezogene Wert, weil die Wohnfläche in der Regel kleiner ist als die Gebäudenutzfläche.

Nutzenergie
Als Nutzenergie bezeichnet man, vereinfacht ausgedrückt, die Energiemenge, die zur Beheizung eines Gebäudes sowie zur Erstellung des Warmwassers unter Berücksichtigung definierter Vorgaben erforderlich ist. Die Nutzenergie ist die Summe von Transmissionswärmeverlusten, Lüftungswärmeverlusten und Warmwasserbedarf abzüglich der nutzbaren solaren und inneren Wärmegewinne.

Transmissionswärmeverluste QT
Als Transmissionswärmeverluste bezeichnet man die Wärmeverluste, die durch Wärmeleitung (Transmission) der wärmeabgebenden Gebäudehülle entsteht. Die Größe dieser Verluste ist direkt abhängig von der Dämmwirkung der Bauteile und diese wird durch den U-Wert angegeben. Wärmestrom durch die Außenbauteile je Grad Kelvin Temperaturdifferenz. Es gilt: je kleiner dieser Wert, umso besser ist die Dämmwirkung der Gebäudehülle. Durch zusätzlichen Bezug auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche liefert der Wert einen wichtigen Hinweis auf die Qualität des Wärmeschutzes.

Lüftungswärmeverluste QV
Lüftungswärmeverluste entstehen durch Öffnen von Fenstern und Türen, aber auch durch Undichtigkeiten der Gebäudehülle. Die Undichtigkeit kann bei Altbauten insbesondere bei sehr undichten Fenstern, Außentüren und in unsachgemäß ausgebauten Dachräumen zu erheblichen Wärmeverlusten sowie zu bauphysikalischen Schäden führen.

Dichtheit des Gebäudes
Gemeint ist die Dichtheit der wärmeübertragenden Umfassungsfläche. Sie soll sicherstellen, dass der Austausch der Raumluft nicht unkontrolliert aufgrund der Wind- und Luftdruckverhältnisse, sondern gezielt nach hygienischen Erfordernissen oder sonstigen Bedürfnissen (z.B. Behaglichkeit, gesundes Raumklima) erfolgen kann. Unerwünschte Luftwechsel über Bauteilfugen sind nicht nur zusätzliche Energieverluste, sie können auch  zu Bauschäden führen, wenn sich durch warme, feuchtigkeitsbeladene Luft in kalten Bauteilschichten Tauwasser bildet. Die Lüftung eines Gebäudes wird durch eine nach dem Stand der Technik dichte Ausführung nicht beeinträchtigt; sie kann nur durch gezieltes, wohldosiertes Öffnen der Fenster oder Lüftungsanlage sichergestellt werden.

Trinkwassererwärmung
Der Trinkwasserwärmebedarf wird aufgrund der Nutzung (Anzahl der Personen, Temperatur u.ä.) ermittelt.

U-Wert (früher k-Wert) in W/m²K
Wärmedurchgangskoeffizient, Größe für die Transmission (Wärmedurchgang) durch ein Bauteil. Er beziffert die Wärme in Watt, die bei einem Grad Temperaturunterschied (Kelvin) durch einen Quadratmeter des Bauteils entweicht. Folglich sollte ein U-Wert möglichst gering sein. Er wird bestimmt durch die Dicke des Bauteils und den Lambda-Wert (Dämmwert) des Baustoffes bzw. des Schichtenaufbau

Solare Wärmegewinne QS
Das durch die Fenster eines Gebäudes, insbesondere die mit Südausrichtung, einstrahlendes Sonnenlicht wird im Innenraum größtenteils in Wärme umgewandelt.

Interne Wärmegewinne Qi
Im Innern der Gebäude entsteht durch Personen, elektrisches Licht, Elektrogeräte usw. Wärme, die ebenfalls bei der Ermittlung des Heizwärmebedarfs in der Energiebilanz angesetzt werden kann.

Anlagenverluste
Die Anlagenverluste umfassen die Verluste bei der Erzeugung Qg (Abgasverlust), ggf. Speicherung Qs (Abgabe von Wärme durch einen Speicher), Verteilung Qd (Leitungsverlust durch ungedämmt bzw. schlecht gedämmte Leitungen) und Abgabe Qc (Verluste durch mangelnde Regelung) bei der Wärmeübergabe.

Wärmebrücken
Als Wärmebrücken werden örtlich begrenzte Stellen bezeichnet, die im Vergleich zu den angrenzenden Bauteilbereichen eine höhere Wärmestromdichte aufweisen. Daraus ergeben sich zusätzliche Wärmeverluste sowie eine reduzierte Oberflächentemperatur des Bauteils in dem betreffenden Bereich. Wird die Oberflächentemperatur durch eine vorhandene Wärmebrücke abgesenkt, kann es an dieser Stelle bei Unterschreitung der Taupunkttemperatur der Raumluft, zu Kondensatbildung auf der Bauteiloberfläche mit den bekannten Folgeerscheinungen, wie z.B. Schimmelpilzbefall kommen. Typische Wärmebrücken sind z.B. Balkonplatten. Attiken, Betonstützen im Bereich eines Luftgeschosses, Fensteranschlüsse an Laibungen.

Gebäudevolumen Ve
Das beheizte Gebäudevolumen ist das an Hand von Außenmaßen ermittelte, von der wärmeübertragenden Umfassungs- oder Hüllfläche eines Gebäudes umschlossene Volumen. Dieses Volumen schließt mindestens alle Räume eines Gebäudes ein, die direkt oder indirekt durch Raumverbund bestimmungsgemäß beheizt werden. Es kann deshalb das gesamte Gebäude oder aber nur die entsprechenden beheizten Bereiche einbeziehen.

Wärmeübertragende Umfassungsfläche A
Die Wärmeübertragende Umfassungsfläche, auch Hüllfläche genannt, bildet die Grenze zwischen dem beheizten Innenraum und der Außenluft, nicht beheizten Räumen und dem Erdreich. Sie besteht üblicherweise aus Außenwänden einschließlich Fenster und Türen, Kellerdecke, oberste Geschossdecke oder Dach. Diese Gebäudeteile sollten möglichst gut gedämmt sein, weil über sie die Wärme aus dem Rauminneren nach Außen dringt.

Kompaktheit A/V
Das Verhältnis der errechneten wärmeübertragenden Umfassungsfläche bezogen auf das beheizte Gebäudevolumen ist eine Aussage zur Kompaktheit des Gebäudes.

Gebäudenutzfläche AN
Die Gebäudenutzfläche beschreibt die im beheizten Gebäudevolumen zur Verfügung stehende nutzbare Fläche. Sie wird aus dem beheizten Gebäudevolumen unter Berücksichtigung einer üblichen Raumhöhe im Wohnungsbau abzüglich der von Innen- und Außenbauteilen beanspruchten Fläche aufgrund einer Vorgabe in der Energiesparverordnung (Faktor von 0,32) ermittelt. Sie ist in der Regel größer als die Wohnfläche, da z.B. auch indirekt beheizte Flure und Treppenhäuser einbezogen werden.

Anlagenaufwandszahl
Sie beschreibt die energetische Effizienz des gesamten Anlagensystems  über Aufwandszahlen. Die Aufwandszahl stellt das Verhältnis von Aufwand und Nutzen (eingesetzter Brennstoff zu abgegebener Wärmeleistung) dar. Je kleiner die Zahl, umso effizienter ist die Anlage. Die Aufwandszahl schließt auch die anteilige Nutzung erneuerbarer Energien ein. Deshalb kann dieser Wert auch kleiner als 1,0 sein. Bei der hier angegebenen “Anlagenaufwandszahl“ ist die “Primärenergie“ einbezogen. Die Zahl gibt also an, wie viele Einheiten (kWh) Energie aus der Energiequelle (z.B. einer Erdgasquelle) gewonnen werden muss, um mit der beschriebenen Anlage eine Einheit Nutzwärme im Raum bereitzustellen. Bei Wohngebäuden ist in der Anlagenaufwandszahl auch die Bereitstellung einer normierten Warmwassermenge berücksichtigt. Die Anlagenaufwandszahl hat nur für die  Gebäudeausführung Gültigkeit, für die sie berechnet wurde.

Haupteinflußgrößen auf die Bedarfswerte der Gebäudetechnik:


Haupteinflußgrößen auf die Bedarfswerte der Anlagentechnik:

 

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